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Warum Afrika? – Harald Braun über einen Kontinent, der nicht mehr loslässt

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- kostenlose Werbung- Hallo liebe Leser*innen von Afrika.pro ! In unregelmäßigen Abständen stelle ich euch hier Menschen vor, die eine besondere Liebe zu Afrika haben. Gerade jetzt passt dieses Thema mehr denn je in die Zeit: Afrika rückt immer stärker in den Fokus – ob durch wachsendes Reiseinteresse, die steigende Nachfrage nach authentischen Geschichten fernab gängiger Klischees oder durch die zunehmende Bedeutung afrikanischer Perspektiven in Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Debatten. Viele Menschen möchten den Kontinent nicht nur bereisen, sondern auch wirklich verstehen: seine Energie, seine Vielfalt und die Menschen, die ihn prägen. Heute möchte ich euch Harald Braun vorstellen. Das kleine Interview und die beeindruckenden Fotos geben einen persönlichen Einblick in seine Beziehung zu diesem atemberaubenden Kontinent – und zeigen, warum Afrika für ihn weit mehr ist als ein Reiseziel. Und für alle, die danach Lust auf mehr bekommen: Ihr dürft euch freuen! Harald wird künf...

Afrika: Public-Transport-User-Sentiment in mehrsprachigen und Low-Resource-Umgebungen

Afrika: Public-Transport-User-Sentiment in mehrsprachigen und Low-Resource-Umgebungen Wie Pendler den ÖPNV auf dem Kontinent wahrnehmen – und wie NLP dabei hilft, Feedback sichtbar zu machen Der öffentliche Verkehr in Afrika ist ein Organismus. Lebendig, chaotisch, zuverlässig und unzuverlässig zugleich. Je nach Land, Stadt und Tageszeit eine völlig neue Erfahrung. Manche nennen es Abenteuer, andere nennen es Alltag. Und auch wenn sich „Busse, Minibusse, Motorradtaxis, Züge“ nach einer klaren Liste anhört, ist der reale Verkehrsmix in afrikanischen Städten eher ein Patchwork: matatus in Kenia, dala-dalas in Tansania, trotros in Ghana, danfos in Nigeria, tap-taps in Haiti (okay, nicht Afrika, aber kulturell verwandt im Prinzip), boda-bodas überall in Ostafrika – jede Region hat ihr eigenes Ökosystem. Doch wie fühlen sich eigentlich die Menschen, die täglich mitfahren? Wie bewerten sie ihre Erfahrungen – und wie lassen sich diese vielen Stimmen überhaupt verstehen, wenn sie i...

Afrika im Wandel – Digitales Lernen, MOOCs, staatliche Initiativen und die großen Bremsklötze

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Afrika im Wandel – Digitales Lernen, MOOCs, staatliche Initiativen und die großen Bremsklötze Afrika ist nicht einfach ein Kontinent, sondern eine Bühne ständiger Veränderung. In den letzten Jahren hat die Digitalisierung, auch im Bildungsbereich, richtig Fahrt aufgenommen – und dennoch ist das Bild bunt und oft widersprüchlich. In diesem Artikel schaue ich mir an, wie digitale Tools, MOOCs und staatliche Programme das Lernen in Afrika verändern, wo große Hindernisse stehen (Strom, Internet, Sprache) und wohin die Reise vermutlich geht. 1. Ein kurzer Blick zurück: Geschichte des digitalen Lernens in Afrika Die Idee, Bildung über digitale Werkzeuge in Afrika zu skalieren, ist nicht neu. Schon vor der Corona-Pandemie hat UNESCO unter dem Programm „ICT Transforming Education in Africa“ begonnen, Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen in mehreren Ländern zu unterstützen. Zum Beispiel lief die erste Projektphase von 2016–2019 in Mosambik, Ruanda und Simbabwe , und es folgten Côte d’Ivoi...

Weitere “Hidden Gems” für Start-ups in Afrika: Drei Städte — Zentral & Südlicher Raum

Weitere “Hidden Gems” für Start-ups in Afrika: Drei Städte — Zentral & Südlicher Raum   Auch abseits der großen Metropolen gibt es Städte in Afrika, die langsam, aber spürbar auf dem Weg sind: mit wachsender Unternehmer- und Start-up-Szene, ersten Förderprogrammen, guten Nischen. Hier drei davon – mit ihrer Geschichte, ihren Daten & einem ehrlichen Blick.   Stadt 1: Douala (Kamerun) Warum Douala? Douala, Kameruns grösste Stadt und wichtiger Wirtschafts-Hafen, rückt ins Blickfeld von Tech und Innovation. Laut einem Artikel von TechCabal vom Juli 2025 eröffnet in Douala ein Tech Park (mit Partnerschaften von Google-Cloud, AWS, Microsoft) mit dem Ziel, bis 2030 etwa 10.000 Talente auszubilden. Zudem listet die Plattform StartupBlink für Douala unter „Top Start-ups in Douala 2025“ etwa 19 Start-ups – z. B. Fintech-Player wie PaySika. Infrastruktur & Förderprogramme Der Inkubator ActivSpaces in Douala (auch mit Niederlassung in Buea) bietet Co-Working, P...